Monster-Matthew: Über 100 Tote in Haiti, Millionen in USA auf der Flucht

06 10 Hurrican Matthew kl

 Von einem Tropischen Wirbelsturm oder Hurrikan spricht man, wenn die Windgeschwindigkeit 118 Stundenkilometer übersteigt (Foto: wetter.de)

Port-au-Prince / Tallahassee, 6. Oktober 2016 – Hurrikan Matthew stürmt auf die USA zu. Für Florida könnte es der gefährlichste Wirbelsturm seit 24 Jahren werden. Menschen werden massenweise zwangsevakuiert. In Haiti hat Matthew mindestens 107 Menschen in den Tod gerissen.

Vermutlich wird Hurrikan Matthew diesen Donnerstagabend Florida streifen und nordwärts nach South Carolina und Georgia ziehen. In den drei Bundesstaaten sind mehr als zwei Millionen Menschen aufgerufen, sich im Landesinneren in Sicherheit zu bringen. Für Florida hat Präsident Obama den Notstand verhängt.

Mit 220 Stundenkilometern hat Matthew zwar etwas an Kraft verloren, ist aber noch immer ein Sturm der zweitstärksten Kategorie. Er könnte für Florida noch schlimmere Ausmaße haben als Wirbelsturm Andrew, der 1992 weite Teile Floridas verwüstete und 65 Menschenleben forderte.

Auf Haiti sind nach Angaben des Innenministeriums mindestens 107 Menschen gestorben. Die Zahl der Toten wird vermutlich noch steigen, da noch keine Informationen aus abgelegenen Regionen vorliegen.

Vor allem der Südwesten des Karibikstaates ist betroffen In Jérémie, der Hauptstadt der Region Grand´Anse, sind 80 Prozent der Häuser zerstört, die einzige Verbindungsstraße ist überflutet. Alleine in der Gemeinde Roche-à-Bateau sind 50 Menschen ums Leben gekommen. Auch die Hauptstadt Port-au-Prince meldet schwere Beschädigungen.

Nun droht Seuchengefahr durch stehendes Wasser, Millionen von Menschen sind betroffen. Die für Sonntag geplante Präsidentschaftswahl im von politischen Krisen gebeutelten Haiti wurde abgesagt. (dmz/sw)

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