Außenminister Gabriel kommt nach Mexiko

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Mit diesem Logo präsentiert sich Mexiko als Partnerland der Hannover Messe 2018  (Foto: Deutsche Messe AG)

Berlin, Mexiko-Stadt, 17. Mai 2017 – Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) kommt am Donnerstagabend zu einem Kurzbesuch nach Mexiko-Stadt. Hier wird er am Freitag an der Präsentation der Hannover Messe teilnehmen, deren Poartnerland Mexiko im Jahr 2018 ist. Zuvor reist der Vizekanzler in die USA.

Mexiko sei ein wichtiger Partner in G20 und OECD und mit fast 2000 Unternehmen mit deutscher Beteiligung sei das Land einer der wichtigsten Standorte für deutsche Auslandsinvestitionen weltweit. „Ich freue mich, dass Mexiko im nächsten Jahr als erstes Partnerland aus Lateinamerika bei der Hannover Messe zu Gast ist und sich dort als attraktiver Wirtschaftsstandort präsentieren kann“, sagte der ehemalige Bundeswirtschaftsminister vor seiner Abreise in Berlin.

Zur ersten großen Werbeveranstaltung der Hannover Messe in Mexiko, organisiert von der Deutsch-Mexikanischen Indutrie- und Handelskammer (Camexa), werden neben dem deutschen Außenminister auch sein mexikanischer Amtskollege Luis Videgaray und der Staatssekretär im mexikanischen Wirtschaftsministerium, Rogelio Garza Garza, sowie Jochen Köckler, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG, und der  Direktor von ProMéxico, Paulo Carreño King, teilnehmen. Bis September wird die Messe auf verschiedenen Roadshows im ganzen Land für die Teilnahme mexikanischer Unternehmen werben.

Mit seiner zweiten Reise nach Washington nach Antritt der neuen US-Regierung will Gabriel  Deutschlands Interesse an guten, engen und vertrauensvollen transatlantischen Beziehungen bekräftigen und die Gespräche mit seinen amerikanischen Partnern vertiefen.

Wie Gabriel weiter erklärte, haben seit der Amtsübernahme von Präsident Trump viele Mitglieder der neuen US-Regierung ihr „großes Interesse an einem geeinten, starken Europa deutlich gemacht“ und dass diese fest zur transatlantischen Partnerschaft in der NATO stehe. „Das ist gut und beileibe nicht selbstverständlich. Sorgen bereitet uns aber, dass Washington sich, wie kürzlich beim Treffen der G7-Finanzminister, nicht fest zu Freihandel bekennt“, betonte der Außenminister.

Gabriel weiter: „Offene Märkte und ein faires, multilaterales Handelssystem nutzen allen. Auch die deutsche Wirtschaft ist in den USA nicht bloß Wettbewerber. Wir schaffen durch Investition und Innovation in den USA hunderttausende Arbeits- und Ausbildungsplätze. Deshalb freue ich mich, dass wir bei einem Besuch in Pittsburgh aus nächster Nähe miterleben können, wie Strukturwandel – auch durch deutsche Beteiligung – erfolgreich gelingen kann.“   (dmz/hl)

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