Bosch expandiert in Mexiko - Neues Entwicklungszentrum für Antriebssysteme eröffnet

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Feierliche Eröffnung des neuen Zentrums für Antriebstechnologie in San Martín Obispo im Bundesstaat Mexiko (Foto: Bosch)

Mexiko Stadt / Stuttgart, 25. Oktober 2016 – Die Bosch-Gruppe expandiert weiter in Mexiko. Am Standort in San Luis Potosí eröffnete das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen ein neues Entwicklungszentrum für Antriebssysteme. Zugleich wird dort auch die Fertigungskapazität für Kraftfahrzeugtechnik erweitert. Zwischen 2015 und 2018 investiert Bosch in die Stärkung des Standorts rund 72 Millionen Euro.

Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, wurde auch das Werk in San Martín Obispo wurde für fast 9 Millionen Euro ausgebaut: Ein zusätzliches Gebäude soll mehr Platz für die Produktion von Hydrauliksystemen schaffen.

Mit den jüngsten Investitionen reagiert Bosch auf die gestiegene lokale Nachfrage und bereitet sich auf das weitere Wachstum in der Region vor. „Wir rechnen in Mexiko mit einer positiven Entwicklung in allen unseren Unternehmensbereichen“, sagte René Schlegel, Repräsentant der Bosch-Gruppe in Mexiko. „Um entsprechend gerüstet zu sein, planen wir alleine in diesem Jahr rund 90 Millionen Euro zu investieren.“ Zudem wolle das Unternehmen in den kommenden drei Jahren mehr als 3 000 neue Mitarbeiter vor Ort einstellen – einen Großteil davon in San Luis Potosí und San Martín Obispo. Heute hat Bosch mehr als 13 000 Beschäftigte in Mexiko – das ist ein Drittel mehr als noch 2012.

Langfristiges Engagement in Mexiko

Insgesamt erweiterte Bosch in diesem Jahr damit vier Standorte in Mexiko. In Aguascalientes startete das Unternehmen Mitte Juni die Produktion für Fahrsicherheitssysteme wie das Antiblockiersystem (ABS) und das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) für den lokalen Markt. In Querétaro in der zentralmexikanischen Region Bajio entsteht für 70 Millionen Euro auf einer Fläche von 15 000 Quadratmetern bis 2019 ein neues Werk für Lenksysteme – und damit der elfte Standort des Unternehmens im Land.

„Unsere Investitionen unterstreichen unser Vertrauen in die weitere positive Entwicklung des mexikanischen Marktes und unser langfristiges Engagement in diesem Land“, erklärte Schlegel.

Bosch setzt damit einen langjährigen Ausbau in Mexiko fort. In den vergangenen vier Jahren flossen rund 360 Millionen Euro in die Stärkung der lokalen Präsenz. Der größte Teil davon wurde in die Erweiterung der Mobility Solutions-Standorte Toluca (Estado de México) und Ciudad Juárez (Chihuahua) investiert sowie in das Werk für Sicherheitssysteme in Hermosillo (Sonora). 2015 eröffnete Bosch einen neuen Standort in Tepotzotlán, der Gas-Durchlauferhitzer für den mexikanischen und lateinamerikanischen Markt produziert. Auch als Entwicklungsstandort gewinnt Mexiko immer mehr an Bedeutung. Bereits seit 2014 betreibt Bosch in Guadalajara ein Zentrum für Softwareentwicklung und Ingenieursdienstleistungen für den amerikanischen Markt.

Vielversprechender Markt für Bosch

Bosch ist in Mexiko seit 1955 präsent und heute mit allen Unternehmensbereichen vertreten. 2015 erzielte das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen einen Umsatz von 861 Millionen Euro in Mexiko. Auch langfristig bietet das Mitgliedsland der nordamerikanischen Freihandelszone Nafta für Bosch großes Potential – als siebtgrößter Fahrzeugproduzent und viertgrößte Exportnation im Automobilsektor. Nach einem Wachstum von 2,5 Prozent im vergangenen Jahr erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) für die kommenden Jahre ein Plus in ähnlichem Umfang.

Deutschlandjahr in Mexiko: Bosch als einer der Hauptsponsoren

Mit einer Veranstaltungsreihe in mehreren mexikanischen Städten wird in diesem Jahr an die langjährige Verbindung zu Deutschland erinnert. Bosch ist einer der Hauptsponsoren des Deutschlandjahres in Mexiko und ist Teil zahlreicher Kultur-und Informationsaktivitäten. „Mit unserer Beteiligung wollen wir die langjährige, enge Verbundenheit unseres Unternehmens zu Mexiko unterstreichen“, sagte Schlegel. Neben Mobilität stehen die Themen Innovation, Urbanität, Industrie 4.0, Digitale Kultur und Nachhaltigkeit im Fokus der Events. Ziel ist es, den Austausch zu diesen Themen zu fördern sowie das Verständnis für die deutsche Kultur und Rolle der deutschen Wirtschaft in Mexiko zu vertiefen. (dmz/hl)

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