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Deutscher Olympiasieger Zverev gibt Davis-Cup-Comeback

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Alexander Zverev kehrt schneller als erwartet auf den Tennisplatz zurück. Nach seiner Disqualifikation in Acapulco spielt der 24 Jahre alte Olympiasieger im Davis Cup für Deutschland. (Foto: Frank Molter/dpa)

Rio de Janeiro, 27. Februar 2022 – Das deutsche Tennis-Team bekommt beim Qualifikationsspiel in Brasilien überraschend Unterstützung von Alexander Zverev. Der Olympiasieger gibt wenige Tage nach seiner Disqualifikation beim ATP-Turnier in Acapulco sein Comeback im Davis Cup. Zverev wurde für die Partie am 4./5. März in Rio de Janeiro nachnominiert, wie der Deutsche Tennis Bund am Sonntag mitteilte. Dafür gehört Daniel Altmaier nicht mehr zum Team von Bundestrainer Michael Kohlmann.

„Wir freuen uns, dass Alexander dabei ist. Sein Verhalten in Acapulco war ohne Frage inakzeptabel und falsch. Das hat Alexander selbst erkannt und sich dafür entschuldigt“, sagte Kohlmann. „Wir möchten ihm jetzt als Team helfen, die schwierige Phase zu überstehen“, sagte Kohlmann, der seine Coronavirus-Infektion auskuriert hat und das Team in Rio de Janeiro damit betreuen kann.

Zverev war in Acapulco am Dienstag (Ortszeit) nach einem Doppel disqualifiziert worden, weil er mehrmals mit dem Tennisschläger gegen den Schiedsrichterstuhl geschlagen und dabei fast den Referee getroffen hatte. Der 24-Jährige hatte sich danach via Instagram für seinen Ausraster entschuldigt und sein Verhalten als „inakzeptabel“ bezeichnet.

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Die Herren-Organisation ATP verurteilte Zverev zu einer Strafe in Höhe von 40 000 Dollar. Zudem muss er das Preisgeld von mehr als 30 000 Dollar zurückzahlen und verliert die Punkte für die Weltrangliste. Außerdem läuft noch eine Untersuchung des Vorfalls.

Eigentlich hatte Zverev seine Teilnahme an der Davis-Cup-Partie abgesagt, weil die Begegnung im Olympia-Park von Rio de Janeiro zwischen den beiden ATP-Turnieren in Acapulco und Indian Wells (ab 7. März) nicht in seinen Turnierplan passte. „Ich habe allerdings schon in Melbourne bei den Australian Open mit Alexander vereinbart, dass wir noch einmal reden, wenn er in Acapulco früh scheitern sollte“, sagte Kohlmann. Diese Situation trat nach der Disqualifikation in Mexiko nun ein.

Zverev bildet jetzt zusammen mit Jan-Lennard Struff, Oscar Otte und den beiden Doppelspezialisten Kevin Krawietz und Tim Pütz das deutsche Team. Letztmals war der Weltranglisten-Dritte 2019 für das deutsche Davis-Cup-Team aktiv. (dpa/dmz/hl)

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Die Hamburgerin Herdis Lüke hat die Deutsche Mexiko-Zeitung 2011 wieder gegründet. Die erste DMZ wurde 1976 von ihrem Landsmann Klaus Ellrodt ins Leben gerufen und nach ein paar Monaten wieder begraben. Herdis Lüke ist Vollblut-Journalistin, in Deutschland ausgebildet und mit Stationen in Düsseldorf, Mexiko-Stadt – u. A. bei der Tageszeitung Excélsior -, danach Hamburg, wo sie mehrere Jahre bei der Deutschen Presse-Agentur tätig war, und seit 2006 wieder Mexiko. 2011 hat sie ihren Traum erfüllt und die zweite Deutsche Mexiko-Zeitung aus der Taufe gehoben. Als freie Journalistin hat sie für mehrere Medien in Deutschland geschrieben und ist Autorin mehrerer Bücher, darunter ein Premium-Mexiko-Reiseführer. Auf sie ist das erste Online-Reisemagazin über Mexiko für den deutschsprachigen Markt zurückzuführen (2001), die Mexiko-Travelnews (bis 2013).

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