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Kultur

Die Berlinale 2022 geht zu Ende

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Letzte Premiere am vorletzten Tag: Roter Teppich für alle (Foto: Screenshot/Berlinale/Twitter)

Zum Abschluss der Berlinale hat Geschäftsführerin Mariette Rissenbeek ein positives Fazit gezogen.

Berlin, 20. Februar 2022 – Zum Abschluss der Berlinale hat Geschäftsführerin Mariette Rissenbeek ein positives Fazit gezogen. „Die Resonanz beim Publikum war sehr groß, die Menschen haben Sehnsucht nach Kino, nach einem gemeinschaftlichen Erlebnis“, teilte sie auf dpa-Anfrage in Berlin mit. Auch die Filmteams hätten durchweg bestätigt, wie sehr sie die Berlinale in Präsenz schätzten.

Die Internationalen Filmfestspiele fanden trotz Pandemie wieder mit Publikum statt. Dabei galten besondere Regeln. Die Kinos durften nur halb besetzt werden. Die Auszeichnungen wurden früher verliehen als üblich – bereits am Mittwoch. Bis Sonntagabend waren dann noch Kinovorführungen geplant.

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Bis Ende der Woche seien rund 140 000 Tickets verkauft worden, teilte eine Festivalsprecherin mit. Vom 10. bis 16 Februar seien rund 11 000 Corona-Tests an den Teststationen der Berlinale am Potsdamer Platz gemacht worden. „In 128 Fällen gab es ein positives Testergebnis.“ Abschließende Zahlen sollen im Laufe der Woche vorliegen.

Es war lange diskutiert worden, wie die Berlinale trotz hoher Infektionszahlen stattfinden kann. Zutritt zum Kino hatten schließlich nur Menschen, die bereits gegen das Coronavirus geimpft oder von einer Infektion genesen waren. Wer noch keine Auffrischimpfung bekommen hatte, brauchte auch einen negativen Test. Journalisten benötigten ohnehin regelmäßig neue Tests.

„Wir freuen uns, dass das Festival auch unter den erschwerten Bedingungen der Pandemie erfolgreich stattfinden konnte“, teilte Geschäftsführerin Rissenbeek mit. Manches lief während der Berlinale auch anders als geplant. Die französische Schauspielerin Isabelle Huppert hätte persönlich den Goldenen Ehrenbären entgegennehmen sollen. Weil ihr Corona-Test allerdings positiv ausfiel, wurde sie nur aus Paris zugeschaltet. (dpa/dmz/hl)

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Die Hamburgerin Herdis Lüke hat die Deutsche Mexiko-Zeitung 2011 wieder gegründet. Die erste DMZ wurde 1976 von ihrem Landsmann Klaus Ellrodt ins Leben gerufen und nach ein paar Monaten wieder begraben. Herdis Lüke ist Vollblut-Journalistin, in Deutschland ausgebildet und mit Stationen in Düsseldorf, Mexiko-Stadt – u. A. bei der Tageszeitung Excélsior -, danach Hamburg, wo sie mehrere Jahre bei der Deutschen Presse-Agentur tätig war, und seit 2006 wieder Mexiko. 2011 hat sie ihren Traum erfüllt und die zweite Deutsche Mexiko-Zeitung aus der Taufe gehoben. Als freie Journalistin hat sie für mehrere Medien in Deutschland geschrieben und ist Autorin mehrerer Bücher, darunter ein Premium-Mexiko-Reiseführer. Auf sie ist das erste Online-Reisemagazin über Mexiko für den deutschsprachigen Markt zurückzuführen (2001), die Mexiko-Travelnews (bis 2013).

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