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Ratgeber

Dritte Covid-Impfung für Senioren in Mexiko-Stadt gestartet

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Der Impfkalender für diese Woche im Bezirk Tlalpan (Foto: Twitter)

Mexiko-Stadt, 7. Dezember 2021 – Für Ältere ab 60 Jahren hat an diesem Dienstag in Mexiko-Stadt die Kampagne für die Covid-Auffrischungsimpfung begonnen. Den Anfang macht der Bezirk Tlalpan. Auf der Webseite von Mexiko-Stadt können Interessierte sehen, an welchem Termin, abhängig vom Anfangssbuchstaben ihres ersten Nachnamens, sie in Tlalpan geimpft werden können und wann die weiteren Bezirke folgen.

Vergangene Woche hatte Präsident Andrés Manuel López Obrador angeküngt, dass Mexiko nach dem europäischen Vorbild auch die sogenannte Booster-Impfung für Senioren anbieten würde. Allerdings werde nicht der Impfstoff von Biontech/Pfizer verabreicht, der der jungen Bevölkerung vorbehalten bleibe. Der „Covid-Guru“ der Regierung, der Epidemiologe Hugo López-Gatell, erklärte, dass es für die dritte Impfung eh besser sei, einen anderen Impfstoff als für die ersten beiden zu nehmen, weil die Wirkung effektiver sei. Verabreicht wird demnach Astra-Zeneca.

Für die Impfung muss jeder seinen INE-Wahlausweis oder, im Fall von Ausländern, seine Residencia Permanente, einen Nachweis, dass er im entsprechenden Bezirk seinen Wohnsitz hat (am besten die Stromrechnung von CFE) und seinen Impfnachweis von den ersten zwei Impfungen vorzeigen.

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Über die Impftermine in den einzelnen Bundesstaaten und/oder Gemeinden informieren die jeweiligen Webseiten. Dafür können Sie bei Google fragen zum Beispiel  „gobierno Name des Bundesstaats vacunas covid“ oder „municipio Name des Bezirks vacunas covid“.

Bislang verzeichnet Mexiko 3,9 Millionen bestätigte Covid-Erkrankungen und 295.000 Todesfälle, die vierthöchste Zahl nach den Vereinigten Staaten, Brasilien und Indien. Bis zum 2. Dezember wurden 65,2 Menschen in Mexiko geimpft, was 51 Prozent der Bevölkerung entspricht. Zum Vergleich: Bis 7. Dezember hat Deutschland rund 6,2 Millionen Infektionen und 103.520 Todesfälle verzeichnet. Mit rund 60 Millionen sind rund 72 Prozent der Bevölkerung in Deutschland vollständig geimpft.

Am vergangenen Freitag wurde in Mexiko der bislang erste Fall der Omicron-Variante des Covid-19-Virus‘ im Land festgestellt. Dabei handelt es sich um einen 51-jährigen Geschäftsmann aus Südafrika, der mit Biontech/Pfizer geimpft war. Die neueste Mutation des Virus wurde in Südafrika entdeckt. Der Mann kam am 21. November in Mexiko an und sechs Tage später traten leichte Covid-19-Symptome wie Husten, Unwohlsein und Fieber auf, erklärte López-Gatell.  Der Mann war am Montag vergangener Woche in ein Privatkrankenhaus in Mexiko-Stadt eingeliefert, wo er sich in freiwilliger Isolation befindet. (dmz/hl)

 

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Die Hamburgerin Herdis Lüke hat die Deutsche Mexiko-Zeitung 2011 wieder gegründet. Die erste DMZ wurde 1976 von ihrem Landsmann Klaus Ellrodt ins Leben gerufen und nach ein paar Monaten wieder begraben. Herdis Lüke ist Vollblut-Journalistin, in Deutschland ausgebildet und mit Stationen in Düsseldorf, Mexiko-Stadt – u. A. bei der Tageszeitung Excélsior -, danach Hamburg, wo sie mehrere Jahre bei der Deutschen Presse-Agentur tätig war, und seit 2006 wieder Mexiko. 2011 hat sie ihren Traum erfüllt und die zweite Deutsche Mexiko-Zeitung aus der Taufe gehoben. Als freie Journalistin hat sie für mehrere Medien in Deutschland geschrieben und ist Autorin mehrerer Bücher, darunter ein Premium-Mexiko-Reiseführer. Auf sie ist das erste Online-Reisemagazin über Mexiko für den deutschsprachigen Markt zurückzuführen (2001), die Mexiko-Travelnews (bis 2013).

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