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Tourismus

Experten und Airlines rechnen mit Rückkehr der Reiselust

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Sommer 2021: Strandbesucher auf der deutschen Insel Rügen. Im Fokus der Buchungen für den Sommer 2022 stehen die Länder mit Sonnenversprechen. (Foto: Stefan Sauer/dpa)

Die Corona-Zahlen sind weiter hoch – doch Airlines und Reiseanbieter in Deutschland sind mit Blick aufs Sommergeschäft trotzdem optimistisch. „Die Tendenz stimmt“, heißt es.

Frankfurt/Main, 31. Januar 2022 – Die Reiselust vieler Menschen in Deutschland scheint trotz der verschärften Corona-Lage zurückzukehren. Nach einer Auswertung des Analysehauses TDA haben die Buchungen seit Ende vergangenen Jahres Fahrt aufgenommen. Im Mittelpunkt steht dabei der Sommerurlaub. Auch die Billigflieger Ryanair und Easyjet bereiten sich auf einen Sommer mit hohen Buchungszahlen vor.

Der Lufthansa-Ferienflieger Eurowings berichtete von Zehntausenden Neubuchungen, die jeden Tag für die kommende Saison einliefen. „Die Indizien für ein gutes Jahr verdichten sich“, sagte Airline-Chef Jens Bischof. Man werde das Angebot auf der Mittelstrecke mit rund 100 eigenen Flugzeugen mindestens auf das Vorkrisenniveau ausbauen oder es sogar übertreffen. Angesichts allseits steigender Faktorkosten etwa bei Energie, Steuern und Gebühren werde sich Eurowings aber nicht auf einen Preiskampf einlassen. Diese Faktoren seien auch verantwortlich für die aktuell höheren Ticketpreise, während sich bei den Erlösen der Fluggesellschaft wenig geändert habe.

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Allein in den ersten zwei Januarwochen 2022 hätten die Neubuchungsumsätze im Reisevertrieb die des gesamten Dezembers 2021 deutlich übertroffen, teilte TDA mit. Der klassische Januar-Peak kehre in diesem Jahr zurück. Das Vor-Corona-Niveau hätten die Umsätze aber noch nicht wieder erreicht. Der Januar zählte vor Ausbruch der Pandemie traditionell zu den starken Buchungsmonaten für die volumenstarke Sommersaison.

Der diesjährige Sommerurlaub rückt demnach zunehmend in den Fokus Sonnenhungriger: Sein Anteil am gesamten Buchungsumsatz stieg bis Mitte Januar auf 64 Prozent. Zusammengerechnet erreichten die Buchungen in Reisebüros und auf Reiseportalen für die diesjährige Sommersaison zwar erst die Hälfte des Vor-Corona-Umsatzes 2019. Hoffnung mache aber die Entwicklung seit Anfang des Jahres. Die Buchungsumsätze seien von Woche zu Woche gestiegen. „Die Tendenz stimmt“, teilte TDA mit.

In eine ähnliche Richtung gehen die Sommer-Prognosen der zwei großen Billigflieger Ryanair und Easyjet. Ryanair-Chef Michael O’Leary rechnet für seine Airline sogar mit mehr Flügen als vor der Corona-Krise: Die angebotene Sommer-Kapazität liege derzeit 14 Prozent höher als im Sommer 2019. „Wir sehen einen starken Sommer vor uns, mit einer aufgestauten Nachfrage“, hatte Easyjet-Chef Johan Lundgren bereits am Mittwoch (27. Januar) gesagt. Für die Hauptreisezeit von Juli bis September will er daher fast so viele Flüge anbieten wie im Vorkrisen-Sommer 2019. (dpa/dmz/hl)

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Die Hamburgerin Herdis Lüke hat die Deutsche Mexiko-Zeitung 2011 wieder gegründet. Die erste DMZ wurde 1976 von ihrem Landsmann Klaus Ellrodt ins Leben gerufen und nach ein paar Monaten wieder begraben. Herdis Lüke ist Vollblut-Journalistin, in Deutschland ausgebildet und mit Stationen in Düsseldorf, Mexiko-Stadt – u. A. bei der Tageszeitung Excélsior -, danach Hamburg, wo sie mehrere Jahre bei der Deutschen Presse-Agentur tätig war, und seit 2006 wieder Mexiko. 2011 hat sie ihren Traum erfüllt und die zweite Deutsche Mexiko-Zeitung aus der Taufe gehoben. Als freie Journalistin hat sie für mehrere Medien in Deutschland geschrieben und ist Autorin mehrerer Bücher, darunter ein Premium-Mexiko-Reiseführer. Auf sie ist das erste Online-Reisemagazin über Mexiko für den deutschsprachigen Markt zurückzuführen (2001), die Mexiko-Travelnews (bis 2013).

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