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Politik

Größtes deutschsprachiges US-Filmfest mit Stargast Peter Kurth

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Szene mit Daniel Brühl und Peter Kurt aus dem Film “Nebenan“. (Foto: Berlin & Beyond-Festival)

San Francisco, 4. März 2022 – Mit dem Psychothriller „Nebenan“, dem Regiedebüt von Daniel Brühl, soll Ende kommender Woche das 26. „Berlin & Beyond“-Festival in San Francisco eröffnet werden.

Das größte deutschsprachige Filmfestival in den USA zeigt vom 11. bis zum 16. März über ein Dutzend Filme aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

„Hauptdarsteller Peter Kurth wird bei der US-Westküsten-Premiere von ‘Nebenan’ vor Ort sein“, teilte Festival-Leiter Sophoan Sorn der Deutschen Presse-Agentur mit. Kurth, in Deutschland unter anderem aus der beliebten Krimireihe „Tatort“ bekannt, spielt darin einen Mann, der seinen Nachbarn, einen erfolgreichen Schauspieler (Brühl), über lange Zeit ausspioniert.

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Das 25. Filmfestival im Mai 2021 war coronabedingt ein Hybrid mit virtuellen Filmvorführungen und Vorstellungen im Drive-In-Kino. Jetzt wird „Berlin & Beyond“ wieder mit Live-Publikum im Szene-Kino Castro Theatre und an anderen Orten im Großraum San Francisco stattfinden.

„Wir haben eine breite, diverse Mischung von Komödien bis zum Blockbuster „Hinterland“, der hier seine Nordamerika-Premiere feiert“, sagt Sorn. Der Krimi-Thriller „Hinterland“ im Wien der 1920er Jahre, von dem Österreicher Stefan Ruzowitzky, sollte im Januar beim Filmfest im kalifornischen Palm Springs erstmals in den USA gezeigt werden, doch wegen der Omikron-Welle war das Festival kurzfristig abgesagt worden.

Weitere Filme im Programm: „Ivie wie Ivie“, über zwei deutsche Halbschwestern mit einem afrikanischen Vater, und „Ein nasser Hund“ über einen jungen Iraner in Berlin, der seine jüdischen Wurzeln verheimlicht, als er sich einer Gruppe muslimischer Teenager anschliesst. Der 2001 in Berlin geborene Hauptdarsteller Doguhan Kabadayi wird als Gast in San Francisco erwartet.

„Da geht es um junge Menschen in Deutschland, unterschiedlichster Herkunft, auf der Suche nach der eigenen Identität“, sagt Noémie Njangiru, Leiterin des Goethe-Instituts in San Francisco, Mit-Veranstalter von „Berlin & Beyond“. Mit dieser Filmauswahl wollten sie die vielfältigen gegenwärtigen Stimmen aufzeigen.  Erneut wirken auch Schüler aus Kanada, Mexiko und den USA als Jugend-Jury im Rahmen des Programms „Youth 4 German Cinema“ mit. (dpa/dmz/hl)

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Die Hamburgerin Herdis Lüke hat die Deutsche Mexiko-Zeitung 2011 wieder gegründet. Die erste DMZ wurde 1976 von ihrem Landsmann Klaus Ellrodt ins Leben gerufen und nach ein paar Monaten wieder begraben. Herdis Lüke ist Vollblut-Journalistin, in Deutschland ausgebildet und mit Stationen in Düsseldorf, Mexiko-Stadt – u. A. bei der Tageszeitung Excélsior -, danach Hamburg, wo sie mehrere Jahre bei der Deutschen Presse-Agentur tätig war, und seit 2006 wieder Mexiko. 2011 hat sie ihren Traum erfüllt und die zweite Deutsche Mexiko-Zeitung aus der Taufe gehoben. Als freie Journalistin hat sie für mehrere Medien in Deutschland geschrieben und ist Autorin mehrerer Bücher, darunter ein Premium-Mexiko-Reiseführer. Auf sie ist das erste Online-Reisemagazin über Mexiko für den deutschsprachigen Markt zurückzuführen (2001), die Mexiko-Travelnews (bis 2013).

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