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Wirtschaft

Mexiko: Am neuen Airport AIFA entsteht größtes multimodales Logistikzentrum Amerikas

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Das neue Logistikzentrum T-Mex-Park wird dreimal so groß wie das Enikauftszentrum Santa Fe in Mexiko-Stadt. (Symbolfoto: Marcus Walter  / pixelio.de)

Toluca, 15. März 2022 – In Mexiko entsteht derzeit das größte multimodale Logistikzentrum des amerikanischen Kontinents. T-Mex Park liegt nur drei Kilometer vom neuen Internationalen Flughafen NAIFA im Nordosten von Mexiko-Stadt im Bundesstaat Mexiko, der am 21. März eröffnet und  eingweiht wird. Fetiggestellt werden soll das Projekt 2022.

Das neue Logostikzentrum werde über eine Eisenbahnlinie, Flughafendienste und Verkehrsanbindung für Lkw und Pkw über den Circuito Exterior Mexiquense sowie die Autobahnen Mexiko-Pachuca, Zumpango-Tecámac, Tultepec-Pyramiden (Teotihuacán)  (die noch im Bau ist) und Mexiko-Querétaro, Hotels und einen Hubschrauberlandeplatz verfügen. Das erklärten die Investoren Max El-Mann Arazi und Alfredo Neme Martínez bei der kürzlichen Grundsteinlegung.

Die Anfangsinvestitionen belaufen sich demnach auf 13 Mrd. Pesos, umgerechnet 517 Millionen Euro.  Vorgesehen sei eine endgültige Kapazität von 3.000 Tonnen pro Tag. Mit dem Projekt werden laut Neme, der auch Generaldirektor des Projekts ist, 65.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze geschaffen.

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Tmex Park werde über Industrieparks, Manövrierplattformen, Distributionszentren unterschiedlicher Größe, Umschlagplätze, einen speziellen Bereich für Lebensmittel, Kühlwaren sowie Getreide und Saatgut verfügen. Vorgesehen sei außerdem ein großer Zollbereich.

Das neue Logistikzentrum, dessen Fläche dreimal so groß ist wie das Centro Comercial Santa Fe,  entsteht an der Kreuzung der wichtigsten Logistikkorridore Mexikos, so werde es nicht nur zu den wichtigsten Verbrauchs- und Produktionsgebieten im Zentrum des Landes führen, sondern auch den Zugang zu den Märkten von 46 Ländern erleichtern, von denen Mexiko mit zwölf bereits Außenhandelsabkommen habe. Vor allem werde es den Warenverkehr zwischen den USA, Kanada und Mexiko im Rahmen des T-Mec-Abkommens erleichtern. Bis jetzt gebe es 20 Kunden aus den Bereichen Stahl und Agrarprodukte. (dmz/hl)

Die Hamburgerin Herdis Lüke hat die Deutsche Mexiko-Zeitung 2011 wieder gegründet. Die erste DMZ wurde 1976 von ihrem Landsmann Klaus Ellrodt ins Leben gerufen und nach ein paar Monaten wieder begraben. Herdis Lüke ist Vollblut-Journalistin, in Deutschland ausgebildet und mit Stationen in Düsseldorf, Mexiko-Stadt – u. A. bei der Tageszeitung Excélsior -, danach Hamburg, wo sie mehrere Jahre bei der Deutschen Presse-Agentur tätig war, und seit 2006 wieder Mexiko. 2011 hat sie ihren Traum erfüllt und die zweite Deutsche Mexiko-Zeitung aus der Taufe gehoben. Als freie Journalistin hat sie für mehrere Medien in Deutschland geschrieben und ist Autorin mehrerer Bücher, darunter ein Premium-Mexiko-Reiseführer. Auf sie ist das erste Online-Reisemagazin über Mexiko für den deutschsprachigen Markt zurückzuführen (2001), die Mexiko-Travelnews (bis 2013).

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