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Ratgeber

Mexiko – das gelobte Land für Auswanderwillige?

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Die mexikanische Karibik – Traumziel für auswanderungswillige Deutsche. Foto: Herdis Lüke

Von Herdis Lüke

Mexiko-Stadt, 4. Januar 2022 – Das Kind spielt jeden Tag vergnügt auf dem weißen Strand vor dem türkisblauen Meer der mexikanischen Karibik, während Muttern unter dem Palmdach eines Cafés am Laptop sitzt und arbeitet. Und weil es so schön ist und man seine Zeit frei einteilen kann, geht man zwischendurch schwimmen, um dann später mit Kind und neuen Freunden frische Garnelen oder Fisch zu essen. Dazu eine eisgekühlte Kokosnuss mit Kokoswasser, mit einer Hibiskusblüte verziert. Und am Abend dann Party.

So müssen sich das alleinerziehende Mütter vorstellen, die nach Mexiko – und explizit an die mexikanischen Traumstrände an der Karibik – auswandern wollen. Derzeit werden die Gruppen von Deutschen in Mexiko und einer speziellen Frauengruppe auf Facebook überhäuft von Mitgliedsanfragen vor allem von alleinerziehenden Müttern kleiner und jüngerer schulpflichtiger Kinder.

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Viele Auswanderungswillige stellen sich Mexiko wie das gelobte Land vor, wo es keine Corona-Regeln und keine Impfflicht gibt und wo man tun und lassen kann, was man will. Aufenthaltsgenehmigung? Wozu denn, wenn man mit einem 180-Tage-Touristenvisum einreisen kann. Schließlich kann man ja kurz über die Grenze nach Guatemala oder Belize und dann mit neuem Visum zurückkommen.

Oder man taucht einfach unter und hofft, dass man nicht erwischt wird. Arbeitsgenehmigung? Wozu, viele touristische Unternehmen heuern Ausländer als Guides an, die ein paar Monate für sie arbeiten und dann weiterziehen. Die Unternehmen müssen schlimmmstenfalls eine Strafe bezahlen, aber die illegal arbeitenden Touristen werden abgeschoben.

Dieser Artikel soll Auswanderungswilligen nicht den Mut nehmen, in dieses wunderschöne Land auszuwandern. Denn Mexiko ist wunderschön, aber man sollte gut vorbereitet sein und wissen, was einen erwartet.

Arbeitsgenehmigung

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Wer in Mexiko arbeiten möchte, braucht eine Einladung eines in Mexiko ansässigen Unternehmens. Mit dieser Einladung beantragt man bei der mexikanischen Botschaft bzw. dem zuständigen mexikanischen Konsulat in Deutschland oder seinem jeweiligen Heimatland die Arbeitsgenehmigung. Das Unternehmen muss nachweisen, dass kein Mexikaner den Job machen kann. Der oder die Kandidatin bekommt dann von der Botschaft im Heimatland ein vorläufiges Visum, das nach der Einreise in Mexiko in die definitive Arbeitsgenehmigung bei der Einwanderungsbehörde INM (Instituto Nacional de Migración) eingetauscht werden muss.

Eine Arbeitsgenehmigung vor Ort zu bekommen ist offiziell nicht möglich. Ausländer dürfen außerdem nicht in der Gastronomie, Bars oder Diskotheken arbeiten. Touristen dürfen überhaupt nicht arbeiten. Selbst das Hüten eines Hauses gegen Geld ist nicht erlaubt. Zahlreiche Amerikaner haben damit schon unangenehme Erfahrungen gemacht, wie in den einschlägigen Expats-Gruppen auf Facebook nachzulesen ist.

Touristen-Visum kein Selbstgänger

Seit ein paar Monaten geht das INM sehr restriktiv mit den Touristen-Visa um. Dass man automatisch 180 Tage bekommt, wie das in früheren Jahren der Fall war, liegt im Ermessen des Einwanderungsbeamten, dem man am Flughafen seinen Pass vorlegen muss. Hat dieser einen schlechten Tag, kann es durchaus passieren, dass man nur eine Woche bekommt, selbst wenn man Rückflugticket und gedeckte Kreditkarte sowie Hotel-Voucher vorlegen kann. Das ist kürzlich einem Amerikaner passiert. Es gibt Berichte von Rucksack-Touristen aus den USA, denen in Cancún sogar die Einreise verweigert wurde.

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Vermehrt gibt es in den Touristengebieten entlang der Riviera Maya und an der Pazifikküste Kontrollen von INM-Agenten, die selbst Busse kontrollieren. Wer keine gültige Aufenthaltsgenehmigung – Touristen-, temporäre oder Einwanderungskarte (residencia temporal oder permanente) – vorweisen kann, kommt in Abschiebehaft. Das gilt auch für Leute, die ihr Viusm überzogen haben. Es ist nicht verlängerbar.

Welche Schule?

In Mexiko gilt offiziell die Schulpflicht. Bei den armen mexikanischen Familien kontrolliert das die Regierung durch Geld – für jedes Kind gibt es eine Art Stipendium, wenn es machweislich zur Schule geht. Dieser Betrag steigt, je weiter das Kind in der Schule kommt. Bei Ausländern geht man automatisch davon aus, dass ihre Kinder die Schule besuchen und sie genügend Geld haben, eine private zu bezahlen. Privatschulen sind in Mexiko sehr teuer. In vielen Familien arbeiten die Väter oder die Mütter doppelt, um Schule und Studium ihrer Kinder zu finanzieren.

Das öffentliche Schulsystem von der Grundschule (Primaria) bis zur Mittelstufe (Secundaria) kann nicht im Entferntesten mit dem deutschen Schulsystem verglichen werden. Die Oberstufe (Preparatoria) ist in Mexiko vielerorts in die Universitäten integriert und zumindest in Mexiko-Stadt haben die Preparatorias der Nationalen Universität UNAM einen guten Ruf – eben weil sie zur Universität gehören und sich die Schüler bis zum Abitur (Bachillerato) hohen Standards stellen müssen.

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Wer mit seinem Kind oder seinen Kindern nach Mexiko auswandern und eine Aufenthaltserlaubnis möchte, der muss also zunächst einmal eine Arbeit haben, die gut bezahlt wird, so gut, dass man sich eine gute private Schule leisten kann. Die Deutsche Schule hat einen hervorragenden Ruf und das Abitur, das hier gemacht wird, wird auch in Deutschland anerkannt. Aber die Deutsche Schule ist sehr kostspielig und auch elitär. Hier gehen die Kinder vieler reicher Mexikaner zur Schule.

Wer als Touristin nach Mexiko kommt und mit seinem Kind bleiben möchte, sollte sich klar darüber sein, dass sie ihr Kind nicht so ohne Weiteres in Kindergarten oder Schule anmelden kann.

Für die Anmeldung seines Kindes muss man als Vater und Mutter seinen CURP vorlegen. Das ist das Volksregister, in dem jeder Bürger dieses Landes eine eigene Nummer und Registerkarte bekommt, auch jeder Ausländer mit temporärem oder permanentem Ausländerstatus. Außerdem die Geburtsurkunde des Kindes (bei Ausländern übersetzt und mit Apostille versehen) sowie einen Wohnsitz-Nachweis. Als solcher anerkannt wird üblicherweise die Stromrechnung für die Wohnung oder das Haus, in dem man wohnt, oder die Festnetz-Telefonrechnung. Auch als Alleinerziehende braucht man für alles, was das Kind betrifft, die Unterschrift des Vaters, egal welcher Nationalität er ist oder wo er lebt. Wer alleinerziehungsberechtigt ist, muss das mit einer beglaubigten Urkunde nachweisen.

Der Neidfaktor

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Nicht zu unterschätzen ist in Mexiko der Neidfaktor. Die Mexikaner sind sehr liebenswert und höflich. Aber hinter ihrer expliziten Höflichkeit kann sich auch Neid verbergen, der verhindert, dass man als Ausländer in ihre Gruppen aufgenommen wird. Kinder können gemein und brutal sein. Ein blondes Kind mit hellen Augen inmitten von Dunkelhaarigen mit braunen und schwarzen Augen in einer öffentlichen mexikanischen Schule? Das Kind wird hin- und hergerissen zwischen Gruppen, die um seine Freundschaft buhlen. Und genau so verhält es sich mit den Eltern. Geht man zu den einen, reden die anderen schlecht über einen und sein Kind leidet in der Schule unter Mobbing (in Mexiko „Bullying“. Das sollte sehr gut überlegt sein, ob man das seinem Kind (und sich) antun möchte.

Auch der Sozialneid kann in Mexiko unangenehm werden: Die Autorin hat es nach ihren Unfällen 2020 seitens der Ärzte im Krankenhaus der Sozialversicherung IMSS schmerzlich zu spüren bekommen. Das war Diskriminierung andersrum. Sozialneid ist auch der Grund dafür, dass viele Haushaltshilfen einen in Mexiko bestehlen – immer nur Sachen, die man nicht täglich braucht und man erst spät merkt, dass sie weg sind. Die Mädchen haben dafür kein Schuldgefühl, denn sie haben es ja jemandem weggenommen, der nach ihrem Dafürhalten alles hat und sich alles wieder kaufen kann. Im Gegensatz zu vielen mexikanischen Familien, behandeln die Ausländer in Mexiko sie mit Respekt und integrieren sie häufig in ihre Familie. Umso größer ist die Enttäuschung, wenn man merkt, dass man hintergangen wurde: „Wir haben sie doch so gut behandelt und bezahlt!“

Krankenversicherung

Aber es gibt noch viel mehr zu bedenken, wenn man nach Mexiko auswandern möchte, erst recht, wenn man Nachwuchs hat. Da wäre zunächst einmal die Krankenversicherung. Wer einen regulären Job hat, bekommt automatisch die mexikanische Arbeiter- und Angestelltenversicherung IMSS (Instituto Mexicano del Seguro Social), bei der auch Kinder und gegebenenfalls auch die Eltern abgesichert sind. Es gibt zwar keine freie Arztwahl, aber die medizinische Versorgung ist im Allgemeinen sehr gut, auch wenn man zuweilen Geduld braucht, wenn man zum Facharzt muss. Es ist auch möglich, sich freiwillig beim IMSS zu versichern, aber dazu braucht man eine offizielle Aufenthaltsgenehmigung und seine beglaubigte Geburtsurkunde.

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In der deutschen Facebook-Gemeinschaft in Mexiko ist noch der erschütternde Fall einer jungen Deutschen präsent, die, getrennt von ihrem mexikanischen Mann, mit ihren zwei kleinen Kindern in Valladolid in Yucatán lebte. Sie konnte sich mehr oder weniger über Wasser halten, bis sie krank wurde. Ihre mexikanischen Nachbarn halfen, so gut es ging. Sie hatte keine Versicherung. Als ihre Nachbarn merkten, wie schlecht es ihr ging, riefen sie den mexikanischen Notdienst an. Es gibt keine Notärzte, die im Krankenwagen mitfahren. Die junge Frau starb kurz nach der Ankunft der Sanitäter auf dem Weg zum Krankenwagen.

Als Tourist kann man sich in Mexiko nicht beim IMSS anmelden. Deshalb ist eine Reiseversicherung oder eine private Krankenversicherung vor Ort so wichtig, besonders für Kinder.

Bestechung – zweischneidiges Schwert

In Deutschland ist Bestechung verboten, in Mexiko offiziell auch, aber Korruption ist hier leider vielerorts immer noch Teil des täglichen Lebens. Nach dem Motto „was die Mexikaner machen, können wir doch auch“, gibt es Landsleute, die ganz offen zugeben, Schmiergeld zu bezahlen, um mit einem neuen Touristen-Visum über die Südgrenze wieder einzureisen. „Wie kommen die Leute dazu zu glauben, dass sie in Mexiko alles machen können, was sie in Deutschland nicht dürfen? Zuhause schimpfen sie über Ausländer, die ins Land kommen, ohne Visum, und glauben, sie könnten das in Mexiko tun. Das ist eine bodenlose Respektlosigkeit vor Mexiko!“, empörte sich neulich eine deutsche Landsmännin in einem Gespräch mit der Autorin.

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„Wer es in Deutschland nicht schafft, schafft es in Mexiko erst recht nicht“

Christine B. de García lebt in Playa del Carmen an der Riviera Maya, wo es so viele auswanderwillige Deutsche hinzieht. „Ich habe in meinen 20 Jahren hier vor Ort sehr viele Schicksale gesehen, die nicht sehr schön waren. Meist lief es darauf hinaus, dass die Expats (nicht nur deutsche) psychisch und physisch ausgebrannt und ohne Kohle wieder in ihre Heimatländer zurückkehren mussten, da sie es einfach nicht geschafft haben, abgezockt wurden oder aufgrund fehlender Krankenversicherung ihre aufkommenden Krankheiten nicht bezahlen konnten. Viele verfielen den Drogen oder dem Alkohol, denn hier ist jeden Tag Party, wenn man will.“

Nur ein kleiner Prozentsatz, so Christine, schafft es, sich „mit dem wahren ‚Mexican way of life‘ zu arrangieren… gerade jetzt, wo viele aufgrund falscher Versprechungen in Telegram-Gruppen schon vom Auswandern reden, ohne jemals auch nur hier gewesen zu sein.“ Man sollte sie trotzdem nicht ins offene Messer laufen lassen, meint sie, sondern „von Anfang an deutlich sagen, was sie hier erwartet. Erst recht, wenn Kinder dabei sind“.

„…gerade weil ja viele Deutsche gern alles glauben, was man ihnen erzählt …“

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Das bedeutet nicht, dass man es als alleinstehende Frau in Mexiko nicht schaffen kann. Viele haben sich in Mexiko erfolgreich ein Leben aufgebaut, wie die Mitglieder in der Facebook-Gruppe „Deutsche Powerfrauen in Mexiko“ beweisen. Eine davon ist Carmen Fellmann: „Ich denke, es kommt immer darauf an, ob man bereit ist, sich anzupassen, zu integrieren und die mexikanischen Gegebenheiten zu akzeptieren. Wer es in Deutschland nicht schafft, schafft es in Mexiko erst recht nicht. Fakt ist, dass man hier mehr arbeiten muss, um über die Runden zu kommen.“

Auf der anderen Seite könne man sich hier auch viel mehr aufbauen als in Deutschland. „Wer also einen guten beruflichen Background hat, mehrsprachig ist, der sollte es hier schaffen können. Bodenständigkeit und erstmal kleine Brötchen backen ist hilfreicher, als gleich mal auf den Putz zu hauen und den großen Max raushängen zu lassen. Da habe ich schon etliche Existenzen scheitern sehen, die dann ruckzuck wieder in Deutschland waren.“

Angebracht sei auch ein gesundes Maß an Skepsis und Misstrauen gegenüber Landsleuten, lautet ihre Botschaft an Auswanderungswillige – „gerade weil ja viele Deutsche gern alles glauben, was man ihnen erzählt …“.

Was sagen die eigenen Kinder und ihre Großeltern dazu?

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Sicher, ein kleines Kind ist anpassungsfähig und lernt eine neue Sprache in kürzester Zeit. Viele der auswanderungswilligen alleinerziehenden Mütter bedenken offensichtlich nicht, dass sie ihr Kind aus seinem familiären Umfeld reißen, wenn sie in ein fernes Land auswandern. Sie verlieren Oma und Opa, ihre Tanten und Onkel, ihre Cousins und Cousinen, ihre Freunde aus Kindergarten und Schule. Und sie verlieren möglicherweise auch ihren Vater. Eine solche Trennung hinterlässt Wunden, die erst viele Jahre später aufreißen können und die noch viele weitere Jahre nachwirken. Kinder werden auch mal groß.

Aus zahlreichen Posts deutscher Auswanderungswilliger ist Wut über die Corona-Regeln in Deutschland herauszuhören. Dazu sei gesagt, dass in Mexiko die Corona-Impfung zwar freiwillig ist, das Tragen des Mundschutzes jedoch nicht. Das ist Pflicht. Mexiko gehört zu den Ländern mit der höchsten Ansteckungsgefahr. Auch gilt für Kinder eine allgemeine Impflicht, ausgenommen sind davon bisher noch die Corona-Impfungen.

So verlockend die Bilder der mexikanischen Traumstrände oder der romantischen „Hot Spots“ unter auswanderungswilligen Deutschen wie die Kolonialstädte San Cristóbal de las Casas oder Oaxaca auch sein mögen und der Hunger nach Freiheit und Ferne groß, dahinter verbirgt sich eine andere Welt, auf die jeder vorbereitet sein sollte, der nicht Schiffbruch erleiden möchte.

Wie sicher ist Mexiko?

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Bei vielen Auswanderungswilligen wird die bedenkliche Sicherheitslage in Mexiko scheinbar völlig ausgeklammert oder sie wollen sie nicht wahrhaben. Gerade für Frauen und Kinder ist Sicherheit wichtig, denn in Mexiko werden täglich Frauen getötet und Kinder entführt. Wer mit seinen Kindern nach Mexiko möchte, muss bedenken, dass Kinder hier nicht alleine zur Schule und von der Schule nach Hause gehen können. Sie müssen entweder von den Müttern oder Vätern oder einer eigens ermächtigten Person gebracht und wieder abgeholt werden. Gleiches gilt für den Schulbus: Die Kinder müssen gebracht und abgeholt werden. Kinder können in Mexiko nicht auf der Straße spielen, mal eben zu einem Laden gehen oder unbeaufsichtigt Rad fahren. Einzige Ausnahme: Sie leben in einer gesicherten Wohnanlage mit gesichertem und kontrolliertem Zugang. Aber diese Wohnanlagen haben auch ihren Preis. Und nicht zuletzt sei erwähnt, dass es in Mexiko kein Kindergeld gibt.

„Es ist ein recht seltsames Gefühl zu lesen wie viele sich nach Mexiko absetzen wollen. Manchmal habe ich den Eindruck, die Menschen müssten in Deutschland viel leiden und ertragen… dabei kann ich aus Erfahrung sagen, dass Mexiko immer komplexer wird. In jeder Hinsicht wird man von der Kriminalität, dem Fiskus oder der Polizei auf Trab gehalten. Nix ist geordnet und der ‚valemadrismo‘ (in etwa ‚Scheiß drauf-Mentalität‘, d. Red.) das Sahnehäubchen obendrauf“, schreibt Karsten Hoenack, der nach Deutschland zurückgekehrt ist.  „Heute sind auch noch die Kartelle hinzugekommen. Die Maschen ziehen sich langsam eng zusammen…“. (dmz/hl)

Die Hamburgerin Herdis Lüke hat die Deutsche Mexiko-Zeitung 2011 wieder gegründet. Die erste DMZ wurde 1976 von ihrem Landsmann Klaus Ellrodt ins Leben gerufen und nach ein paar Monaten wieder begraben. Herdis Lüke ist Vollblut-Journalistin, in Deutschland ausgebildet und mit Stationen in Düsseldorf, Mexiko-Stadt – u. A. bei der Tageszeitung Excélsior -, danach Hamburg, wo sie mehrere Jahre bei der Deutschen Presse-Agentur tätig war, und seit 2006 wieder Mexiko. 2011 hat sie ihren Traum erfüllt und die zweite Deutsche Mexiko-Zeitung aus der Taufe gehoben. Als freie Journalistin hat sie für mehrere Medien in Deutschland geschrieben und ist Autorin mehrerer Bücher, darunter ein Premium-Mexiko-Reiseführer. Auf sie ist das erste Online-Reisemagazin über Mexiko für den deutschsprachigen Markt zurückzuführen (2001), die Mexiko-Travelnews (bis 2013).

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