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Panorama

Mindestens 14 Tote und 15 Verletzte nach Busunfall auf dem Weg nach Mérida

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Den Helfern bot sich ein schreckliches Szenario am Unfallort. (Foto: @EclipseTv2)

Cancún, 7. Februar 2022 – Bei einem schweren Unfall mit einem Reisebus sind am Sonntagvormittag auf der Autobahn zwischen Cancún und Mérida mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen und 14 weitere zum Teil schwer verletzt worden. Unter den Opfern sind einige ausländische Touristen, nach bisherigen nicht bestätigten Informationen auch eine Deutsche oder Österreicherin.

Der Unfall ereignete sich auf halbem Weg von Cancún nach Mérida in Höhe des Dorfes El Tintal, etwa 70 Kilometer von Cancún entfernt, als ein mit Schutt beladener Kipp-Lkw aus einer Böschung an der nahen Baustelle der Maya-Eisenbahn auf die Autobahn auffuhr. Der Bus konnte nicht mehr bremsen, prallte auf den Lkw und kippte seitlich in die Böschung. Wie mehrere Medien unter Berufung auf Zeugen berichteten, konnten sich einige Reisende selbst befreien und Hilfe herbeiholen. Bauarbeiter und Passagiere, die in der Lage dazu waren, halfen bei der Bergung der Verletzten, die nicht eingeklemmt waren.

Es dauerte etwa 15 Minuten, bis die ersten Rettungskräfte eintrafen, denen sich ein schreckliches Szenario bot: Trümmerteile und Tote auf der Fahrbahn und in der Böschung, zahlreiche eingeklemmte verletzte Passagiere. Ein Helfer berichtete, dass etwa eine Viertelstunde lang noch Schreie zu hören gewesen seien. „Dann wurde es gespentisch still.“

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Zu Hilfe eilten Kräfte des Zivilschutzes, der Feuerwehr und des Roten Kreuzes, auch private Krankenhäuser aus Cancún und Playa del Carmen schickten Krankenwagen und Rettungssanitäter. Unter den Toten und Verletzten seien auch Kinder, darunter ein neunjähriger Franzose, der mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus nach Cancún gebracht worden sei. In dem Reisebus saßen 45 Passagiere; einige von ihnen hätten sich zu Fuß vom Unfallort entfernt, hieß es weiter. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser in Cancún, Valladolid Playa del Carmen und Puerto Morelos gebracht. Von den Toten seien bisher vier identifiziert, darunter die Touristin aus Deutschland oder Österreich.

Die Online-Zeitung „Por esto“ berichtete, dass der Chauffeur des Autobusses der Linie ADO nicht mehr in Lebensgefahr schwebe, seine Firma habe ihn wegen des Unfalls entlassen. Diese Information wurde von ADO bisher nicht bestätigt. Nach Aussagen von Überlebenden fuhr der Bus mit überhöhter Geschwindigkeit, berichtete die Zeitung am Montag. Inzwischen ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaats Quintana Roo. (dmz/hl)

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