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Kultur

Steinmeier beendet Schirmherrschaft für Moskauer Ausstellung

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender hören den Erklärungen von Walter Smerling (l) privaten Verein „Stiftung für Kunst und Kultur“ über das Bühnenbild-Projekt („Winterreise“ 2015-2020) von Anselm Kiefer bei der Eröffnung der Ausstellung „Diversity United“ zu. (Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa)

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Schirmherrschaft für die aktuell in der Moskauer Tretjakow-Galerie gezeigte Ausstellung „Diversity United“ zurückgezogen.

Berlin/Moskau, 28. Februar 2022 – Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur in Berlin am Montag auf Anfrage im Bundespräsidialamt. Die Ausstellung mit Arbeiten von rund 90 jungen wie auch etablierten Künstlerinnen und Künstlern aus 34 Ländern war im Juni vergangenen Jahres von Steinmeier in Berlin eröffnet worden.

Das ursprünglich als Teil des Deutschlandjahres in Russland geplante Projekt sollte nach Moskau noch in Paris gezeigt werden. Diese Station entfällt nach Angaben von Veranstalter Walter Smerling vom privaten Verein „Stiftung für Kunst und Kultur“.

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Smerling hat die Tretjakow-Galerie in Moskau nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine gebeten, die Ausstellung zu schließen und die Arbeiten an die Leihgeber beziehungsweise Künstlerinnen und Künstler zurückzuschicken. Allerdings gebe es „rechtlich keine Handhabe“, sagte Smerling der dpa am Montag. Der Verein sei nur Mitveranstalter. Ursprünglich sollten die Arbeiten Mitte März zurückgehen.

Um die Ausstellung „Diversity United“ hatte es zuvor bereits Auseinandersetzungen gegeben, auch nachdem Smerling seine jüngste Ausstellung im Flughafen Tempelhof als „Kunsthalle Berlin“ präsentiert hatte. Mehrere Künstlerinnen und Künstler hatten ihre Arbeiten aus der Moskauer Ausstellung abgezogen. (dpa/dmz/hl)

Die Hamburgerin Herdis Lüke hat die Deutsche Mexiko-Zeitung 2011 wieder gegründet. Die erste DMZ wurde 1976 von ihrem Landsmann Klaus Ellrodt ins Leben gerufen und nach ein paar Monaten wieder begraben. Herdis Lüke ist Vollblut-Journalistin, in Deutschland ausgebildet und mit Stationen in Düsseldorf, Mexiko-Stadt – u. A. bei der Tageszeitung Excélsior -, danach Hamburg, wo sie mehrere Jahre bei der Deutschen Presse-Agentur tätig war, und seit 2006 wieder Mexiko. 2011 hat sie ihren Traum erfüllt und die zweite Deutsche Mexiko-Zeitung aus der Taufe gehoben. Als freie Journalistin hat sie für mehrere Medien in Deutschland geschrieben und ist Autorin mehrerer Bücher, darunter ein Premium-Mexiko-Reiseführer. Auf sie ist das erste Online-Reisemagazin über Mexiko für den deutschsprachigen Markt zurückzuführen (2001), die Mexiko-Travelnews (bis 2013).

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