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Wegen Krieg in der Ukraine: Schweigeminute in Bundesliga-Stadien

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Die Spieler des SC Freiburg und von Hertha BSC stehen vor Spielbeginn zusammen auf dem Rasen, um ein Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine zu setzen. (Foto: Philipp von Ditfurth/dpa)

Berlin, 26. Februar 2022 – Mit einer Schweigeminute vor Spielbeginn haben die Vereine der Fußball-Bundesliga am Samstag ihre Solidarität mit der ukrainischen Bevölkerung ausgedrückt. Die Deutsche Fußball Liga hatte die Aktion angesichts der Invasion Russlands in die Ukraine empfohlen, gegen 15.30 Uhr herrschte in den fünf Erstligastadien kurzzeitig Stille. In Fanblöcken waren zudem Ukraine-Fahnen zu sehen.

Der rheinische Club Bayer Leverkusen verzichtete am Karnevalssamstag auf das Abspielen entsprechend fröhlicher Musik, der SC Freiburg färbte Lichtstreifen in seinem Kabinenzugang in den ukrainischen Nationalfarben Gelb und Blau.

Die SpVgg Greuther Fürth entrollte vor der Partie gegen den 1. FC Köln ein in Geld und Blau gehaltenes Banner, das beide Mannschaften in die Höhe hielten. Darauf stand in Großbuchstaben geschrieben: „STOP WAR. WIR GEGEN KRIEG.“ Der Stadionsprecher sagte: „Wir verurteilen jede Art von Krieg“. Sport stehe für Miteinander, das Mitgefühl sei bei den unschuldigen Menschen, „die um Leben und Heimat fürchten“ müssen.

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Der 1. FC Union Berlin spielte vor der Partie gegen den FSV Mainz 05 fast ausschließlich Lieder mit Krieg- und Friedensbezug. Vor dem Anpfiff des Spiels von Borussia Mönchengladbach gegen den VfL Wolfsburg gab es zwei Schweigeminuten – eine für den am Donnerstag bei einem Autounfall gestorbenen U23-Spieler Jordi Bongard.

Zweitligist FC Schalke 04 spielte zuvor in der Partie beim Karlsruher SC wie angekündigt ohne den Schriftzug des umstrittenen russischen Großsponsors Gazprom auf den Trikots. Bei der Partie des FC Ingolstadt gegen den 1. FC St. Pauli war ein Plakat zu sehen mit der Aufschrift: „Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!“ (dpa/dmz/hl)

Die Hamburgerin Herdis Lüke hat die Deutsche Mexiko-Zeitung 2011 wieder gegründet. Die erste DMZ wurde 1976 von ihrem Landsmann Klaus Ellrodt ins Leben gerufen und nach ein paar Monaten wieder begraben. Herdis Lüke ist Vollblut-Journalistin, in Deutschland ausgebildet und mit Stationen in Düsseldorf, Mexiko-Stadt – u. A. bei der Tageszeitung Excélsior -, danach Hamburg, wo sie mehrere Jahre bei der Deutschen Presse-Agentur tätig war, und seit 2006 wieder Mexiko. 2011 hat sie ihren Traum erfüllt und die zweite Deutsche Mexiko-Zeitung aus der Taufe gehoben. Als freie Journalistin hat sie für mehrere Medien in Deutschland geschrieben und ist Autorin mehrerer Bücher, darunter ein Premium-Mexiko-Reiseführer. Auf sie ist das erste Online-Reisemagazin über Mexiko für den deutschsprachigen Markt zurückzuführen (2001), die Mexiko-Travelnews (bis 2013).

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